Kaputte Haare pflegen

Wie man brüchige, strapazierte Haare gesund pflegt

Wenn die Haare spröde werden und brechen, endet das oft für die Betroffenen mit Frust und Ärger. Kaputte Haare sind meistens Anzeichen eines intensiven Styling-Cocktails: Hitze, Farbe und Frisuren können Stress für die Haarstruktur bedeuten. Doch wie kriegt man kaputte Haare wieder gesund und glänzend? Mit den richtigen Tricks und den geeigneten Pflegeprodukten!

Die Ursachen für kaputte Haare

Brüchige Haare sind meistens trocken und an den Enden ausgefranst. Das ist nicht immer nur ein kosmetisches Problem. Stress und eine unausgeglichene Ernährung können ihren Teil zu Haarausfall und -bruch beitragen. Als Teil eines gesunden Körpers brauchen auch unsere Haare die richtigen Nährstoffe und Vitamine, um geschmeidig und glatt zu wirken!

Doch nicht nur die eigene Gesundheit ist ausschlaggebend. Auch externe Einwirkungen auf die Frisur können die Haarstruktur langfristig beschädigen. Dauerwelle, Hitzestylings und Coloration oben drauf - wer öfter den Look wechseln möchte, der fordert viel von seinen Haaren. Die regelmäßige Nutzung von Glätteisen zum Glätten und Wasserstoffdioxid zum Aufhellen der Haare kann auf lange Sicht nur durch die richtige Pflege kompensiert werden - damit das Haar sich ganz einfach wieder selbst reparieren kann.

Kaputte Haare mit der richtigen Pflege reparieren

Kaputte Haare pflegen bedeutet nicht, Haare kaputt zu pflegen: denn auch die falsche Pflege kann dafür sorgen, dass die Haare austrocknen und schließlich anfangen zu brechen. Ein wichtiger Hinweis ist es daher, die Haare immer mit den richtigen, extra hierfür entwickelten Produkten mit Zusatzstoffen aus der Natur zu waschen. Milde, leichte Shampoos, die die Haarstruktur schonen und silikonfreie Spülungen, die nicht unnötig beschweren, sind die Grundlage für die ideale Pflege kaputter Haare.

Beim Waschen sollte man generell nicht zu viel Shampoo verwenden. Bei besonders brüchigen Haaren reicht es, das Shampoo in die Kopfhaut einzumassieren. Die mittleren Längen und Spitzen werden beim Ausspülen gereinigt. Auf eine Spülung sollte man nicht verzichten, damit das Haar leichter zu kämmen ist und der Haarbruch auf ein Minimum reduziert wird. Zusätzlich sollte man regelmäßig - einmal die Woche etwa - statt einer Spülung eine Maske verwenden. Geeignet ist etwa die Absolute Repair "Reparatur und Aufbau Maske". Die in ihr enthaltenen Ceramide und das nahrhafte Buriti-Öl pflegen schonend das Haar, und liefern die ihm benötigten Nährstoffe für Zellerneuerung und Feuchtigkeit.

Man sollte zudem davon absehen, die Haare täglich zu waschen. Die eigene Kopfhaut liefert einen schützenden Fettfilm, der beim zu häufigen Waschen zerstört werden kann - so werden die Haare zusätzlich ausgetrocknet, die fehlende Feuchtigkeit kann nicht mehr vor Spliss und Bruch schützen.

Die Haarpflege gegen Haarbruch kann auch vorbeugend wirksam sein, wenn sich Sprödigkeit erstmals bemerkbar macht.

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Warum Silikone unseren Haaren Schaden zufügen

Obwohl es sie in Hülle und Fülle gibt, sind Shampoos und Haarpflegeprodukte mit Silikonen keine besonders gute Wahl - gerade dann, wenn man sowieso schon unter brüchigem Haar leidet. Silikone sind künstliche Chemikalien, die dem Haar einen glänzenden Film und seidige Reflexe geben. Aber das sieht nur kurzfristig schön aus, da alle Schäden nur überdeckt und nicht repariert werden. Obwohl die Haare eine bessere Kämmbarkeit bekommen, werden sie nur mit dem Silikonmantel beschwert und es kommt zu Ablagerungen, die sich auf die Haarstruktur setzen. Die Folge: Austrocknung, Haarbruch und Spliss, und in manchen Fällen sogar Schuppenbildung.

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Strapazierte Haare brauchen eine schonende Pflege. Mit der silikonfreien Formel von Absolute Repair werden die Haare gezielt genährt und an den geschwächten Stellen repariert - so erhält es seinen seidigen Glanz und die natürliche Festigkeit zurück.

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Styling-Tipps gegen kaputte Haare

Brüchige Haare - auch solche, die es extrem getroffen hat - lassen sich wieder reparieren. In manchen Fällen erfordert es ein wenig Geduld, bis sie wieder glänzen, geschmeidig sind und alle Blicke auf sich ziehen. Bis dahin helfen aber ein paar Styling-Tipps beim schonenden Umgang.

Kaputte Haare richtig trocknen: Strapazierte Haare möchten nicht nass durch das Handtuch gerubbelt werden. Die empfindliche Haarstruktur wird durch die hektische Bewegung noch mehr aufgerieben und kann zusätzlichen Schaden erleiden. Besser ist es, die Feuchtigkeit mit einem Handtuch aus Baumwolle einige Minuten ohne große Bewegungen aufzusagen. Das Trockentupfen reicht meistens völlig aus.

Kaputte Haare richtig föhnen: Haare, egal ob noch gesund oder bereits kaputt, werden von Hitze - insbesondere an den Spitzen - sehr strapaziert. Wenn das Lufttrocknen nicht in Frage kommt, dann sollte man wenigstens darauf achten, die Haare auf der kältesten Stufe trocken zu föhnen, und das möglichst kurz.

Kaputte Haare kalt stylen: So oft es geht sollte man auch auf Hitzestylings mit Glätteisen und Lockenstab verzichten. Das ist nicht immer einfach, aber es gibt häufig Alternativen zu den bewährten Hitzemethoden. So kann man etwa mit Zöpfen für Wellen und Lockenwickler für Locken arbeiten. Von Hilfsmitteln wie Schaumfestiger und Haarspray sollte man dringend absehen. Sie trocknen die Haare aus und strapazieren die Enden noch mehr.

Kaputte Haare richtig kämmen: Als Grundregel gilt: die Haare sollten nicht nass gekämmt werden, und es sollten im besten Falle keine Bürsten verwendet werden (wenn, dann lieber Bürsten mit Wildschwein- oder Holzborsten statt Metall). Es reicht zumeist ein grobzinkiger Kamm, der die Haare nicht auseinander reißt.

Kaputte Haare richtig färben: Wenn die Haare schon stark beschädigt sind, dann sollte man auf intensive Farbbehandlungen verzichten oder über Alternativen nachdenken. Die Haare vollständig aufzuhellen kann bedeuten, dass man bald schon ein großes Stück abschneiden muss. Besser sind etwa einzeln gesetzte Strähnchen oder Naturtönungen, die dem Haar keine Feuchtigkeit entziehen.

Abstand zwischen zwei Farbbehandlungen

Zwei Farbbehandlungen hintereinander können das Haar schädigen. Daher raten wir generell zu einem Abstand von mindestens 10-14 Tagen. Wenn Du Deine Haare in zwei Behandlungen färben musst, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, solltest DU dies als eine Ausnahme betrachten. Bitte beachte aber auch, dass Dein Haar nicht all zu fein und angegriffen sein sollte. In jedem Fall ist nach der Behandlung eine intensive Pflege notwendig. Wir empfehlen Dir daher unsere Produkte für coloriertes Haar, eine Spülung, die Du jedes Mal verwenden solltest und eine Kur, die Du mindestens einmal pro Woche auftragen solltest.

Haarausfall

Wir bedauern sehr, dass Du unter Haarausfall leidest und können nachvollziehen, dass dies eine Belastung für Dich ist.

Wir raten Dir dringend, sich mit Deinem Anliegen an einen Arzt zu wenden, denn Haarausfall ist in der Regel ein Hinweis darauf, dass eine Fehlfunktion im Körper vorliegt. Solche Fehlfunktionen können zum Beispiel Über- oder Unterfunktionen bestimmter Organe, Stoffwechselstörungen, Mangelerscheinungen oder aber die Reaktion auf besondere Anspannung oder Medikamente sein.

Die Fehlfunktion des Körpers kann schon Wochen bevor der Betroffene sie durch verstärkten Haarausfall bemerkt eingetreten sein, denn Haarausfall ist kein Symptom, das von heute auf morgen eintritt. Das Haar verliert dabei die Bindung an die Haarwurzel. Werden Kopfhaut und Haar mechanisch belastet, zum Beispiel durch kräftiges Kämmen, Bürsten, Massieren, Coloration oder Dauerwellbehandlung, lösen sich mehr Haare als gewöhnlich.

Haarbruch / Haare stark strapaziert

Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Zustand des Haares beeinflussen können.  Eine Schädigung der Haarstruktur kann z.B. durch starkes Bürsten, Dauerwelle, zu häufiges Colorieren oder zu starke Hitze (Fönen, Glätteisen) verursacht werden. Auch der Haartyp und die verwendeten Pflegeprodukte spielen eine große Rolle.

Die häufige Anwendung von Farbbehandlungen, gerade auf langem Haar, in Verbindung mit zu heißem Fönen, Glätteisen oder anderen Hitzebehandlungen, kann dazu führen, dass die oberste Haarschicht, die Schuppenschicht, sehr stark beansprucht wird und sich in der Folge nicht mehr richtig schließt. Das Haar wird porös und erscheint stumpf und "struppig". Darüber hinaus werden Haare, deren Schuppenschicht nicht mehr richtig geschlossen ist, trocken und brechen leichter.

Ein weiterer Tipp: Kämme Dein Haar mit einer weichen Bürste oder einem grobzackigen Kamm und föne nur mit geringer Hitze, so schützt Du Dein Haar.

Der Abstand zwischen verschiedenen Farbbehandlungen sollte mindestens 8-10 Wochen sein. Dadurch wird das Haar weniger gestresst und hat Zeit enthaltenen Inhaltsstoffe die Farbe im Haar und glätten die Schuppenschicht.

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