Hair Science

Wissenswertes über Haarstruktur und Wachstum

Jedes einzelne Haar ist ein lebendiger Bestandteil unseres Körpers, und gleichzeitig Ausdruck unserer Gesundheit und Schönheit. Damit unsere Haarstruktur aber auch im stressigen Alltag kraftvoll und stark bleibt, sollte man wissen, was sie ausmacht - und sie dementsprechend pflegen.

Aufbau des Haares: Die Haarstruktur

Die Haarstruktur des Menschen setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: dem Haarschaft, der Haarwurzel und der Haarzwiebel. Die Haarzwiebel ist an der Haut befestigt. Die Haarwurzel - auch Haarfollikel genannt - liegt in ihr drin, gleich neben der Talgdrüse, die verantwortlich für das notwendige Fett an der Kopfhaut ist. Der Haarschaft ist das, was schließlich aus dem Kopf herausragt.

Der Haarschaft besteht aus drei Schichten, die die gesamte Haarstruktur ergeben. Die äußerste ist eine Schuppenschicht und wird Cuticula genannt. Sie schützt das Innere des Haares durch mehrere dünne, transparente Lagen. Diese legen sich, bei einer gesunden Haarstruktur, eng um die Faserzelle (Cortex) und lassen das Haar glänzen. Die Faserzelle bestimmt je nach Aufbau und Gesundheit die Elastizität, die Reißfestigkeit und die Farbe der Haare und definiert die Haarstruktur; sie besteht hauptsächlich aus dem Protein Keratin. Die letzte, innerste Schicht sind die Markzellen.

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Mythos: Abgestorbene Zellen

Keineswegs sind unsere Haare nur abgestorbene Zellen oder Schuppen unseres Körpers. Im Gegenteil: sie sind vitale Bestandteile unseres Körpers, und brauchen gerade deshalb auch die richtige Pflege und Zuwendung. Die Haarwurzel und die Talgdrüsen sind nicht nur lebendig - der Zustand der Haarstruktur wirkt sogar als wichtige Signalgeber bei Gesundheitsfragen! Unsere Kopfhaare schützen uns vor äußeren Einflüssen wie Kälte und Sonnenbestrahlung, während unsere Brauen- und Wimpernhaare das Eindringen von Schmutz und anderen Fremdkörpern verhindern. Die Pflege und Instandhaltung der Haarstruktur ist insofern nicht nur eine ästhetische Aufgabe, sondern auch ein wichtiger Teil unserer Gesundheit insgesamt.

Das Haarwachstum

Wie wachsen die Haare eigentlich? Die Geschwindigkeit des Wachstums und die Haardichte sind meist genetisch bzw. hormonell bereits vorgegeben. Dabei kann man grundsätzlich sagen, dass ein Haarzyklus etwa sieben Jahre dauert. Es gibt drei Haarwachstumsphasen:

Anagenphase: in der ersten Phase wächst das Haar ca. einen zwei Millimeter pro Woche. Diese Phase hält bis zu 4 bis 6 Jahren bei Frauen an.

Katagenphase: Die Übergangsphase. Sie dauert etwa zwei bis vier Wochen.

Telogenphase: Diese Phase ist eine Ruhephase, die etwa drei bis vier Monate dauert.

Die verschiedenen Haartypen

Wie man gesundes, schönes optimal Haar pflegt, hängt sowohl von der Haarstruktur als auch von der Kopfhaut ab. Um diese jeweils besser einschätzen zu können, ist eine grobe Kategorisierung der Haartypen sinnvoll.

  • Strapaziertes Haar: Gefärbte Haare, chemische Einflüsse, aber auch anstrengende Wetterbedingungen sind meist ausschlaggebend für eine strapazierte Haarstruktur.

  • Trockenes Haar: Wenn der schützende Talgfilm die Haare nicht mehr ausreichend bedeckt oder ganz fehlt, verliert das Haar Feuchtigkeit und trocknet aus. Ihm fehlt Glanz und es wird spröde. Die Haarstruktur neigt eher zu Spliss.

  • Feines Haar: Dünnem Haar, das sehr fein wirkt, fehlt der Halt. Man kann es schlecht stylen und es mangelt an konturgebendem Volumen.

  • Fettiges Haar: Wenn die Talgdrüsen im Überschuss Fett produzieren, wirkt das Haar strähnig und nass.

  • Schuppiges Haar: Ist die Kopfhaut stark gereizt, entstehen Schuppen. Äußere Einflüsse - trockene Luft - sowie nicht gründlich ausgewaschene Shampoo-Rückstände, aber auch hormonelle Einwirkungen können Schuppen verursachen.

Woran erkennt man eine kaputte Haarstruktur?

Ist die Schuppenschicht, die um die Haarfaser liegt, aufgrund von äußeren Einflüssen zerstört worden, so liegt das Haar völlig offen und ist verwundbar. Eine Eigenschaft von strapaziertem Haar ist deshalb, sehr leicht zu brechen, denn das Haar verliert Elastizität und Kraft, wenn der Schutz wegfällt. Das Haar wird porös und verliert außerdem seine natürlichen Proteine - das Resultat: brüchige, dünne Haare, die sich ineinander verknoten und dank der spröden Haarstruktur nur schwer zu entwirren sind.

Einer geschädigten Haarstruktur kann nur Abhilfe verschaffen werden, indem die richtige Pflege und die entsprechenden Produkte genutzt werden, um das Haar zu nähren und mit Proteinen zu versorgen. Entkräftetes, geschädigtes Haar wird repariert und verdichtet, um mehr Fülle und ein natürliches Haargefühl zurück zu erlangen.

Proteine im Menschenhaar

Das Haar besteht zum größten Teil aus Proteinen. Diese sind auch dringend notwendig, um die Gesundheit der Haarstruktur und der Kopfhaut, sowie ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Allerdings können Stress, die falschen Produkte sowie Colorationen oder Hitzestylings diese Proteine langfristig beschädigen. Wer die Haarstruktur verbessern möchte, muss daher die richtigen Produkte verwenden, die die Proteine ins Haar zurück führen.

Pflanzliche Proteine werden den Pflegeprodukten für kraft- und glanzloses Haar zugesetzt, um den Mangel auszugleichen. Dabei muss man sich die Schäden der Haarstruktur wie Bohrlöcher in der Wand vorstellen, die gefüllt werden müssen. Die Proteine dringen tief ins Haar ein und kitten die beschädigten Stellen. Die aufgeraute, äußere Schuppenschicht wird nochmal umhüllt und bekommt so Seidigkeit und Geschmeidigkeit zurück. Die Haarstruktur wird fühlbar weicher und kämmbarer. Das Haar kann sich vom Stress erholen.

Haarausfall

Wir bedauern sehr, dass Du unter Haarausfall leidest und können nachvollziehen, dass dies eine Belastung für Dich ist.

Wir raten Dir dringend, sich mit Deinem Anliegen an einen Arzt zu wenden, denn Haarausfall ist in der Regel ein Hinweis darauf, dass eine Fehlfunktion im Körper vorliegt. Solche Fehlfunktionen können zum Beispiel Über- oder Unterfunktionen bestimmter Organe, Stoffwechselstörungen, Mangelerscheinungen oder aber die Reaktion auf besondere Anspannung oder Medikamente sein.

Die Fehlfunktion des Körpers kann schon Wochen bevor der Betroffene sie durch verstärkten Haarausfall bemerkt eingetreten sein, denn Haarausfall ist kein Symptom, das von heute auf morgen eintritt. Das Haar verliert dabei die Bindung an die Haarwurzel. Werden Kopfhaut und Haar mechanisch belastet, zum Beispiel durch kräftiges Kämmen, Bürsten, Massieren, Coloration oder Dauerwellbehandlung, lösen sich mehr Haare als gewöhnlich.

Haarbruch / Haare stark strapaziert

Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Zustand des Haares beeinflussen können.  Eine Schädigung der Haarstruktur kann z.B. durch starkes Bürsten, Dauerwelle, zu häufiges Colorieren oder zu starke Hitze (Fönen, Glätteisen) verursacht werden. Auch der Haartyp und die verwendeten Pflegeprodukte spielen eine große Rolle.

Die häufige Anwendung von Farbbehandlungen, gerade auf langem Haar, in Verbindung mit zu heißem Fönen, Glätteisen oder anderen Hitzebehandlungen, kann dazu führen, dass die oberste Haarschicht, die Schuppenschicht, sehr stark beansprucht wird und sich in der Folge nicht mehr richtig schließt. Das Haar wird porös und erscheint stumpf und "struppig". Darüber hinaus werden Haare, deren Schuppenschicht nicht mehr richtig geschlossen ist, trocken und brechen leichter.

Ein weiterer Tipp: Kämme Dein Haar mit einer weichen Bürste oder einem grobzackigen Kamm und föne nur mit geringer Hitze, so schützt Du Dein Haar.

Der Abstand zwischen verschiedenen Farbbehandlungen sollte mindestens 8-10 Wochen sein. Dadurch wird das Haar weniger gestresst und hat Zeit enthaltenen Inhaltsstoffe die Farbe im Haar und glätten die Schuppenschicht.

Statisch aufgeladene Haare

Die elektrostatische Aufladung der Haare hängt stark von äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel der Luftfeuchtigkeit ab. Gerade in der Winterzeit herrscht in geheizten Räumen eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit und die Haare neigen beim Kämmen dazu, sich aufzuladen und dann zu fliegen.

Die Anwendung einer Spülung nach jeder Haarwäsche bewirkt hier eine deutliche Verbesserung. Durch spezielle Inhaltsstoffe reduziert eine Spülung die Reibungskraft beim Kämmen und damit auch die elektrostatische Aufladung der Haare. Dies gilt für Pflegeprodukte, die nach dem Waschen aus dem Haar ausgewaschen werden, genauso wie für im Haar verbleibende Pflegeprodukte. Als Zusatzeffekt wird durch die Anwendung meist der Glanz der Haarfarbe intensiviert.

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